Der Beginn ist der selbe, nach der Zerkleinerung und der Weiterleitung durch die Speiseröhre gelangt die Nahrung in den Magen.
Das Kaninchen kann nicht erbrechen. Das ist weil der Verschluss der Speiseröhre sehr stark ist, und der Magen beim Kaninchen nur am Magenausgang bemuskelt ist.
Im Magen ist der pH-Wert beim Kaninchen 1-2, beim Menschen etwa 0.9.
Der Magen des Kaninchens umfasst ungefähr 15% des ganzen Verdauungstraktes. Im Magen befindet sich immer etwas Nahrung, dadurch ist die Verdünnung problematischer Nahrungsbestandteile möglich. Der Inhalt des Magens wird von salz-säurehaltigem Magensaft angesäuert, dadurch ist die Abtötung der Keime garantiert. Die Nahrung verweilt normalerweise 3-6 Stunden im Magen. Beim Mensch bleiben Kohlenhydrate 2-3 Stunden. Bei Fleisch bis zu 7-8 Stunden. Wasser wird viel schneller verdaut. In zehn Minuten kann unser Magen 250 ml Wasser verdauen.
Der Vorgang im Blinddarm ist sehr ähnlich.
Der Blinddarm des Kaninchens ist riesig. Er beansprucht 60% des Verdauungssystems. Beim Kaninchen hat er eine Funktion, das trifft beim Mensch nicht zu. Der entzündete menschliche Blinddarm kann problemlos herausoperiert werden. Das Kaninchen kann 40% des Energiebedarfs decken, indem es durch Mikroorganismen, die unverdauten Nahrungsbestandteil in nahrhafte Säuren umwandelt, die können dann vom Darm aufgenommen werden.
Zu beachten ist aber das Kaninchen kein Fleisch essen.
Zudem können Kaninchen Zellulose verdauen der Mensch nicht.
Beim Kaninchen geht es nach dem Dünndarm weiter in den Dickdarm. In dem Währenddessen entlässt der Pförtner Teile der Nahrung dosiert in den Dünndarm.
Die Nahrungsbestandteile die zu grob sind um in den Blinddarm zu gelangen werden in einem über einen Meter langen Dickdarm weitertransportiert. Dann entwässert und mit Hilfe starker Kontraktion zu den harten Kaninchen-Kotkügelchen gepresst und ausgeschieden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen